26.07.2009
JuLis Kreis Wesel sprechen sich gegen unnachhaltigen Bergbau aus
Die Jungen Liberalen sprachen sich anlässlich der jüngsten Beben in Kamp-Lintfort, Moers und Neukirchen-Vluyn auf ihrer heutigen Kreisvorstandssitzung geschlossen für ein schnelleres Ende der Bergbau-Subventionierung und eine stärkere Vorsorge gegen langfristige Schäden im Kreis aus. Aus Sicht der JuLis sind die Rückstellungen und Ausgleichszahlungen der beteiligten Unternehmen, sowie der aktuelle Ausstiegsplan aus der Steinkohlesubvention nicht ausreichend, um das Eigentum der Bürger, die Landschaft und Sicherheit in der Region Niederrhein zu schützen.
„Das Thema Bergbau ist noch nicht abgeschlossen.“ resümierte die Vorsitzende Katharina Roesgen. „Wir Julis haben uns dazu auch in unserem Kreiswahlprogramm klar positioniert. Die langfristigen Schäden und Gefahren dürfen nicht länger ignoriert werden. Daher fordern wir nun ein sofortiges Ende der Bergbauaktivität in Kamp-Lintfort.“
Die anwesenden Mitglieder kamen zum Schluss, dass es nicht tragbar sei, dass Anwohner von Unternehmen finanziell entschädigt werden müssen, deren zerstörerisches Geschäftsmodell inklusive Rückstellungen nur dank staatlicher Subventionen gewinnträchtig ist.
„Besonders ärgerlich ist, dass in der Debatte stets verschwiegen wird, dass unsere Steinkohle eines Tages tatsächlich eine wertvolle Ressourcen wäre, deren Abbau sich auch lohnen würde. Die Steinkohlepolitik, wie sie von den Sozialdemokraten betrieben wurde, betreibt somit nicht nur Raubbau an unserer Umwelt sondern ist eine unnötige, überteuerte Beschäftigungspolitik, die doppelt und dreifach zu Lasten der Ressourcen der Allgemeinheit geht“, erklärt die Kreisprogrammatikerin Beret Roots.
Würde man an dem Ausstiegsziel bis 2012 festhalten, wären das bei dem derzeitigen Förderungsniveau ungefähr 450 Millionen Euro, die alleine in die Kamp-Lintforter Zeche fließen, wie Schatzmeister Fabian Hertel vorrechnete – dieses Geld könnten die Gemeinden dringend für sinnvollere Projekte gebrauchen.
Das Wahlprogramm der JuLis Wesel wird im Laufe der Woche auf der Homepage www.julis-wesel.de der Öffentlichkeit präsentiert.
06.07.2009
Pressemitteilung:
Wesel, 6.7.2009 Hamminklerin zur Vorsitzenden der Jungen Liberalen gewählt
Vorstand stellt sich zur Kommunalwahl neu auf
Auf dem außerordentlichen Kreiskongress der JuLis Kreis Wesel wurde Katharina Roesgen (25) aus Hamminkeln gestern zur neuen Vorsitzenden gewählt. Katharina war erst kürzlich aufgrund ihrer Arbeit als Internetbeauftragte in den Vorstand kooptiert worden. Als Stellvertreterinnen wurden Beret Roots (23) und Alexandra Mertin (30), beide aus Moers, bestätigt. Als weiteren Stellvertreter wurde Simon West (26) aus Wesel gewählt. Schatzmeister bleibt weiterhin Fabian Hertel (26), Moers. Beisitzer wurde Alexander Röhl (22), auch aus Moers.
Der Kreis und Bezirk bedankten sich herzlich bei dem ausscheidenden Vorsitzenden Daniel Brzoza (24, Voerde). Dieser hatte nach Studiumsabschluss angekündigt, sich aus der Vorstandsarbeit zurückzuziehen und sich auf seine Promotion sowie programmatische Arbeit zu konzentrieren. Mit dem neuen Vorstand gehen die Jungen Liberalen im Kreis Wesel gestärkt in den Wahlkampf, in dem sie auch viele Kandidaten stellen.
Information:
Unsere Kandidaten in der FDP:
Für den Kreistag kandidiert Fabian Hertel auf Listenplatz 9.
Für den Moerser Stadtrat kandidieren Alexandra Mertin auf Listenplatz 8 (Wahlbezirk Stadtmitte-Süd),
Tobias Ibel auf Listenplatz 10 (Wahlbezirk Eick-West) und Beret Roots als Direktkandidatin für den Wahlbezirk Asberg.
Für den Voerder Stadtrat kandidiert Daniel Brzoza auf Listenplatz 6.
Für den Weseler Stadtrat kandidiert Simon West auf Listenplatz 5.
Für den Landtag kandidieren Alexandra Mertin und Simon West.
16.03.2009
Auch jungliberale FDP-Landtagskandidatin Alexandra Mertin beteiligt
In der letzten Woche waren die Jungen Liberalen vom Kreisverband Wesel in den Innenstädten von Moers und Wesel mit einem Fragebogen zum Thema Kommunalpolitik unterwegs. Gefragt wurde unter anderem, welche welchen Bereichen die lokale Politik sich in der kommenden Legislaturperiode bessern müsse.
Die in Moers befragten Passanten hatten auffallend häufig Beschwerden bezüglich der Innenstadtgestaltung und dem Zustand der Straßen oder anderer Infrastruktur in Moers. Und als besonders vernachlässigt empfanden die Bürger die Moerser Jugendlichen. So gaben nur 4 von 29 Befragten an, die Interessen der Jugendlichen würden von der Politik ausreichend wahrgenommen, 22 verneinten dies jedoch. Laut Beret Roots, welche als Psychologiestudentin und stellvertretende Kreisvorsitzende dieses Projekt leitete, sind die Ergebnisse zwar weder repräsentativ noch besonders statistisch belastbar. Es sei jedoch für alle beteiligten JuLis eine gute Erfahrung gewesen, die Bürger direkt nach ihrer Meinung zu fragen.
Ein Ergebnis scheint aber symptomatisch für das Thema Kommunalpolitik zu sein: 19 von 29 Moersen konnten keinen namentlich bekannten Kommunalpolitiker nennen. Die Beteiligung war insgesamt gering und viele Bürger gaben an, die Leistung der Kommunalpolitik nicht beurteilen zu können. Die an der Moerser Befragung beteiligte Spitzenkandidatin für den Kreis Wesel Alexandra Mertin stellte fest: „Hier muss die Politik in Zukunft besser mit den Bürgern kommunizieren und für Interesse sorgen.“
V.i.S.d.P.:
Beret Roots
Stellvertretende Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Kreis Wesel
11.01.2009
Die Jungen Liberalen wählten auf ihrem jährlichen Kreiskongress am Sonntag (11.1.2009) ihren neuen Vorstand.
Wiedergewählt wurden Daniel Brzoza (Voerde) als Kreisvorsitzender, Beret Roots und Alexandra Mertin (beide Moers) als seine Stellvertreterinnen, Fabian Hertel (ebenfalls Moers) als Schatzmeister und Holger Nickel (Moers) als Beisitzer. Mit Simon West (Wesel) als weiteren Beisitzer konnte der Vorstand in diesem Jahr um einen Posten erweitert werden.
Somit geht der Kreisverband gestärkt in das Wahljahr 2009. Da vorraussichtlich ein hoher Anteil der aktiven Mitglieder im kommenden Kommunalwahlkampf als FDP-Kandidaten eingespannt sein wird, konzentriert sich der Vorstand derzeit inhaltlich und organisatorisch auf die Wahlkampfplanung.
Aufgrund der hohen personellen Präsenz werden die JuLis im Kreis Wesel in diesem Wahlkampf erstmals seit
langem sowohl an der Seite ihrer Mutterpartei, als auch mit unabhängigen Ideen, gezielt als jugendpolitischer Verband in der Öffentlichkeit auftreten.